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Am 15.5.2011 fand, bei gemischtem Wetter, der 8.  Mehrhooger Gewerbemarkt statt.

Auszüge aus der Rheinischen Post und  der NRZ  vom 16.5.2011

RP
„Die meisten Leute haben wenig Ahnung von Greifvögeln. Aber alle sind fasziniert von der Schönheit der Tiere“, sagte Karlheinz Peschen von der Pflegestation Nacht- und Tagvögel, Wesel. Beim achten Gewerbe- und Handwerkermarkt in Mehrhoog zeigten Peschen und ein weiterer Mitarbeiter der Station einen Habicht, verschiedene Falkenarten, einen Uhu und auch einen Wüstenbussard.
Viele Besucher des Marktes blieben stehen, um die eigentlich scheuen Wildtiere hautnah zu erleben und das zarte Gefieder einmal streicheln zu können. „Die Vögel sind völlig entspannt. Wir besuchen mit ihnen auch Schulklassen und Kindergärten, die Tiere sind an Aufregung gewöhnt“, sagte Pechen. Wann die verschiedenen Flugschauen stattfinden, entschieden die Vögel. „Das liegt daran, wie sie gerade drauf sind“, erklärte Pechen.

Einen unwiderstehlichen Duft konnten die Marktbesucher am Stand von Gewürzhändler Werner Ostendarp wahrnehmen. Seine „Bestseller“ waren Zitronenpfeffer, speziell für Fischgerichte und Orangenpfeffer für Geflügel oder Salate.

Neben den vielen Verkaufsständen wurde den Marktbesuchern außerdem ein breites Unterhaltungsprogramm geboten. Für sportliche Unterhaltung sorgten die Mädchen der Voltigier- und Reitgemeinschaft „In den Auen“. Sie zeigten rasante Übungen auf dem Voltigierbock. Die Feuerwehrleute Hamminkeln demonstrierten das Löschen eines brennenden Autos und sie „rettetem“ eine im Fahrzeug eingeklemmte Person.

Umweltfreundlichkeit wurde am Stand einer Solarenergie-Firma großgeschrieben. Der knallorangefarbene Tesla-Sportwagen mit eingebautem Elektromotor lockte die Besucher schon von weitem. Außerdem gab es verbrauchsarme Elektro-Motorroller, die man nicht nur anschauen, sondern auch einmal probefahren konnte. Die mit Solarkollektoren betriebene Grundwasserpumpe hatte Geschäftsführer Frank van Rienen nicht unbedingt für den privaten Gebrauch gedacht. „Das ist eher etwas für Landwirte, die ihr Vieh auf abgelegenen Wiesen tränken müssen. Wir haben diese Pumpen bisher vor allem in Mittelamerika aber auch auf Haiti installiert, um dort für frisches Trinkwasser zu sorgen“, berichtete van Rienen.

Ein Hamminkelner Pannen- und Abschleppdienst hatte einen PKW mit Hilfe eines Krans gut 20 Meter hoch in die Luft gehängt. „Wir wollten den Leuten zeigen, dass ein Kran auch Autos heben kann“, schmunzelte Firmeninhaber Georg Hüting. Den besonderen Stolz der Firma, eine Nassreinigungsmaschine für Straßen und Plätze, präsentierte Juniorchef Thimo Hüting. „Damit kann man den Asphalt fast porentief von ausgelaufenem Öl, Benzin sowie Farben und Lacken reinigen“, erklärte er.

NRZ
Hamminkeln Viele Attraktionen  lockten zu der Schau des Mehrhooger Gewerbestammtisches, bei der sich zum achten Mal Handel, Handwerk und Dienstleister präsentierten.
Morgens ist es noch Milch, abends ist es Eis.Unser Eis ist absolut naturbelassen. Morgens werden unsere Kühe gemolken, abends ist die Milch schon im Eis“, erklärte Josef Oesing.
Nicht nur die Männer hatten ihre Freude an Autos, dem ausgestellten Fahrzeug der Feuerwehr oder an technischen Neuentwicklungen. Auch Frauengrüppchen bummelten interessiert durch das Gewerbegebiet, bestaunten Wasserbetten bei „Rund ums Bett“ oder gerieten am Hochzeitsoldtimer von „Dein schönster Tag“ ins Träumen.

Jutta Koch demonstrierte an ihrem Stand für Plastikbehälter mit Feuereifer, was in der Küche unbedingt gebraucht wird. „Mit diesem Gerät kann man alles zerkleinern“, erklärte sie stolz die präsentierte Konstruktion „Turbo-Chef“ und hielt diese samt zerschnitzeltem Inhalt einem etwas skeptisch dreinschauenden Herrn unter die Nase, der sich schnell entfernte.

„Die Frauen sind natürlich neugierig und wollen alles ganz genau wissen, aber wir haben auch schon zwei Männer begeistern können“, meinte Jutta Koch trotzdem optimistisch, die zusammen mit Melanie Buschholtz öfter bei solchen Veranstaltungen aktiv ist. „Wir sind zum ersten Mal auf dem Mehrhooger Gewerbemarkt. Bis jetzt läuft es schon sehr gut.“

Während die Damen sich besonders für Schmuck oder pastellfarbene Holzclogs be­geisterten, scharten sich die Männer um elektrische Rasenmäher, Motorsägen, und alte Trecker.

Weniger technisch, dafür mehr handwerklich präsentierte sich The Crazy Chainsaw Shapoor Engineer. Der kernige Holzkünstler sägte mit einer Motorsäge binnen weniger Minuten aus einem groben Holzklotz einen fast lebensechten Uhu. „Toll“, raunte es im Publikum.

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